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Schamanismus Grundlagen

Die Fähigkeit zum schamanischen Reisen ist meist die Grundlage für die Teilnahme an Veranstaltungen und Online-Treffen. Dazu möchte ich etwas ausführlicher erklären, worum es dabei eigentlich geht. Die schamanischen Reisen setzen sich aus folgenden Grundelementen zusammen:

Ort: ein Kraftplatz zum Starten und Zurückkehren
Verbündete: mindestens ein Verbündeter ist zuverlässig an deiner Seite, führt dich und ist in der Lage, dich zu schützen
Absicht: das Ziel der Reise, formuliert in einem Satz
Trance: die Fähigkeit, selbstständig eine Trancereise durchzuführen, z. B. mit einem Trommelrhythmus

Um diese Grundlagen zu lernen und einzuüben, hat sich das Format „Schamanischer Basiskurs“ etabliert. Natürlich geht das auch online, aber ich empfehle wirklich, das in einem Wochenendkurs zu machen. Einfach, um dir selbst die Zeit zu geben, das in Ruhe zu lernen. Und um die Möglichkeit zu haben, von einem/einer erfahrenen Lehrer:in zu lernen.

Ich biete das selbst nicht an, da mir die Fähigkeit zu lehren leider nicht gegeben wurde (vielleicht noch nicht). Und ich kann bisher nur eine 100%-Fehlerquote im Erklären und Beibringen der Grundlagen vorweisen. Ich versuche das natürlich gerne weiter, lag ja bestimmt nicht an mir – aber da es Leute gibt, die das wirklich können: Geht lieber zu denen!

Da kommen dann oft Menschen mit strahlenden Augen und voller Motivation zurück, ausgestattet mit allem, was es braucht, um diese wundervollen neuen Welten selbst zu erkunden. Außer beim Apu – die gucken eher verstört drein, weil der gerne gleich das krass-coole Zeug macht. Aber jede und jeder wie er/sie mag.

Empfehlungen: Schamanischer Basiskurs

Diese Anbieter kann ich für einen Basiskurs empfehlen:

  • Wandelpfade – Katrin Uhl, Freiburg
    https://www.wandel-pfade.net/angebote
    Tipp: Newsletter abonnieren – da gibt’s immer mal wieder spontane Crashkurse auf Anfrage.
  • Kondor – Apu Kuntur, Augsburg
    https://www.kondor.de/shaman/seminare.html
    Einzelkurse und Kleingruppen ab 2 Personen, sehr intensiv!
  • Adrian Osswald, Schweiz/Bodensee
    https://www.schamanentum.ch/
    Basiskurs auf Anfrage, auch Einzelkurs möglich
  • Tunritha – Anette Baumgarten, Bremen
    https://wyrd.tunritha.de/s/Tunritha
    Nordischer Schamanismus Basiskurs (auch Online)
  • Foundation for Shamanic Studies (FSS), verschiedene Orte
    https://www.shamanism.eu/de/seminare/basis-seminare
    Die Dozenten kenne ich natürlich nicht persönlich, aber das Grundwissen im Core-Schamanismus sollten sie alle draufhaben.

Wird man nach einem Wochenende zum Schamanen?

Natürlich nicht. Außer auf Instagram vielleicht – gleich nach dem Kerl mit schamanischem Pilztrip. Worum es im Basiskurs geht, ist die Fähigkeit, selbstständig zu reisen. In den meisten schamanischen Trommelgruppen läuft ein Abend ungefähr so ab:

Die Person, die den Abend vorbereitet hat, gibt der Gruppe Aufgaben zum Bereisen. Oft auch mit einer bestimmten Absicht, sodass die einzelnen Reisen aufeinander aufbauen und neue Lernerfahrungen bieten. Eine Reise-Aufgabe kann beispielsweise so aussehen:

In der nächsten Reise lernt ihr euren Heilplatz kennen.
Ihr startet an eurem Kraftplatz und lasst euch dann vom Krafttier zu eurem Heilplatz führen.
Lasst euch dort zeigen, wie ihr euch selbst heilen könnt – vielleicht gibt es auch Werkzeuge oder Anweisungen dazu.

Jetzt erkennt ihr die Basiselemente wieder, oder?

Der Ort ist der Startplatz der Reise – und auch der Ort, zu dem man nach dem Rückholsignal zurückkehrt. Damit alle gut loslegen können und niemand unterwegs zerscherbelt oder nicht gescheit zurückkommt.

Das Krafttier ist üblicherweise der erste Verbündete. Es führt an unbekannte Orte, warnt vor gefährlichen Bereichen und schützt vor Kräften oder Ebenen, für die man noch nicht bereit ist. Manchmal ist es auch ein anderes Wesen, das diese Aufgabe übernimmt – dann ersetzt du gedanklich einfach das Wort „Krafttier“ durch deinen Verbündeten.

Und dass man überhaupt in der Lage ist, eine Trancereise hinzubekommen, braucht bei manchen einen geduldigen Lehrer. Jemand, der zeigt, wie die eigene Wahrnehmung auf Reisen funktioniert. Viele erwarten am Anfang eine kinoartige Vorführung – und landen dann erst einmal nur im inneren Hirn-Dialog. Weil man es halt nicht anders kennt.

Nach zwei bis drei Versuchen kriegen die meisten das aber hin. Unterstützt vom rhythmischen Trommeln. Und eine gute Gruppenenergie hilft auch und trägt das – sodass es leichter wird, aus dem Alltagsbewusstsein auszusteigen.

Wer sind diese Geister eigentlich?

Das ist der wichtigste Teil im Schamanimus: man arbeitet nicht mehr mit sich alleine oder psychologischen Konzepten, man arbeitet mit Geistern. Der Begriff ist bei uns vielleicht etwas mißverständlich, damit gemeint ist ein animistisches Weltbild: alles ist beseelt. Also jede Pflanze, jeder Stein, jeder Ort und auch das Jenseits ist belebt, beseelt und man kann mit schamanischen Mitteln in Kontakt treten. Klingt total knuffig wenn man an eine Blumenwiese denkt! Bei einem Schlachthaus dann nicht mehr.

In vielen Kulturen gibt es Mythologien und oft sogar Landkarten zu ihrem jeweiligen Weltbild, beispielsweise die 9 Welten der nordischen Mythologie mit Yggdrasil. Unsere bekannte Welt hier wird meist “Mittelwelt” oder “Midgard” genannt, und allein diese Sichtweise relativiert die Wichtigkeit der Menschen erheblich. Wer im Core Schamanismus unterwegs ist, hat die Möglichkeit sich seine eigene Landkarte zu erarbeiten, kann aber auch eine bestehende verwenden, oder sogar mehrere.

Warum heißt das „Core-Schamanismus“?

Das was ich hier beschrieben habe, wird Core-Schamanismus genannt: Man lernt nur die Kernelemente des Schamanismus. Den Rest erarbeitet man sich individuell im Laufe der Zeit. Es gibt auch viele andere Formen des Schamanismus weltweit!

Dadurch muss man kein großer Schamane mit allem Drum und Dran sein, um schamanisch loslegen zu können. Man kann sich das Stück für Stück erforschen und im eigenen Tempo erarbeiten – bzw. in dem Tempo, das die Geister vorgeben.

Mein Buchtipp dazu ist der Klassiker von Michael Harner: „Der Weg des Schamanen“.

Weitere Begriffe, die oft verwendet werden

AW ist die Abkürzung für Alltägliche Wirklichkeit, das ist das der normale Zustand im Alltags-Bewusstsein.
NAW steht entsprechend für Nicht-Alltägliche Wirklichkeit – also genau diesen Wahrnehmungsraum jenseits des normalen Alltagsbewusstseins, der meist über Trance, Trommeln oder andere schamanische Techniken betreten wird.

Weiterlesen:

  • der Schamanismus Artikel auf Wikipedia ist lesenswert: https://de.wikipedia.org/wiki/Schamanismus
  • Kondor hat viele gute Inhalte über Schamanismus: https://www.kondor.de/shaman/texteindex.html

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